Werkstoffe können heute mehr
Aus der Getränkeflasche wird ein technischer Werkstoff: Sipchem InnoVent aus Lausanne zeigt an der Fakuma die Meras-Familie, Compounds aus Post-Consumer-PET mit einem Recyclinganteil von 53 bis 96 Prozent.
Ein Advertorial der Firma: Sipchem InnoVent
Technische Kunststoffe müssen heute deutlich höhere Anforderungen erfüllen als noch vor einigen Jahren. Neben strengen technischen und wirtschaftlichen Kriterien gilt es, die Integration in bestehende Fertigungsprozesse zu gewährleisten und gleichzeitig Ressourcen zu schonen.
Hier setzt Sipchem InnoVent SA an. Das Unternehmen mit Sitz im EPFL Innovation Park in Lausanne entwickelt Compounds auf Basis von recyceltem Post-Consumer-PET, die technische Leistungsfähigkeit, Wettbewerbsfähigkeit und Ressourceneffizienz miteinander verbinden.
Jedes Meras-Compound beginnt sein Leben mit etwas Vertrautem: einer gebrauchten PET-Flasche. Statt als Abfall oder auf einer Deponie zu enden, werden diese Flaschen über etablierte Recyclingströme gesammelt und tragen so dazu bei, Abfälle auf unseren Strassen, in den Meeren und in unseren Lebensräumen zu reduzieren. Nach der Sammlung durchlaufen sie einen sorgfältigen Aufbereitungsprozess: Zunächst werden sie sortiert, um Etiketten und Verunreinigungen zu entfernen, und danach gründlich gewaschen, um ihre Reinheit wiederherzustellen.
Im nächsten Schritt setzt Sipchem InnoVent seine eigene Upcycling-Technologie ein und verwandelt den einst für den einmaligen Gebrauch bestimmten Kunststoff in leistungsfähige Meras-r-PET-Compounds.
Bei der Entwicklung von Meras werden die Auswirkungen auf Umwelt, Sicherheit und Gesundheit berücksichtigt. Deshalb wurde auf PFAS, BPA, Styrol und Halogene verzichtet.
Mit der Meras-Produktfamilie bietet das Unternehmen Werkstoffkonzepte, die je nach Produkt einen Recyclinganteil von 53 bis 96 Prozent erreichen und gleichzeitig den CO₂-Fussabdruck gegenüber vergleichbaren Neumaterialien um bis zu 80 Prozent reduzieren, ohne Kompromisse bei den technischen Eigenschaften.
CO₂-Fussabdruck um bis zu 80 Prozent reduzieren
Das Meras-Portfolio umfasst eine Reihe einsatzbereiter Compounds für Spritzguss und Extrusion und deckt ein breites Anwendungsspektrum ab.
Je nach Anforderung stehen unverstärkte Materialien für den Lebensmittelkontakt als Post-Consumer-Recyclingalternative zu ABS zur Verfügung. Hinzu kommen glasfaserverstärkte Werkstoffe mit 15 bis 30 Prozent Glasfaseranteil sowie Varianten mit bis zu 40 Prozent für strukturelle Anwendungen als Alternative zu PBT GF, PA GF und PET GF. Diese sind ebenfalls in Ausführungen mit Zulassung für den Lebensmittelkontakt erhältlich. Ergänzt wird das Portfolio durch einen halogenfreien, flammgeschützten Werkstoff mit der Klassifizierung UL 94 V-0.
Zu den typischen Einsatzbereichen zählen Elektrogehäuse, Steckverbinder, Automatisierungskomponenten und Bauteile für Haushaltsgeräte ebenso wie Lösungen für die Automobilindustrie, das Bauwesen und Konsumgüter.
Tabelle Meras-Compounds
| Typ | Eigenschaften | Recyclinganteil - |
E-Modul ISO 527 |
Spannung bei Bruch (Streckgrenze) ISO 527 |
Dehnung bei Bruch (Streckgrenze) ISO 527 |
Dichte ISO 1183 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Meras RX 2500 S NC01 | PET-R, Lebensmittelkontakt, hohe Fliessfähigkeit, Spritzguss | 93 % | 2100 MPa | 50 MPa | 3,50 % | 1,32 g/cm³ |
| Meras RX 2510 E NC01 | PET-R, Lebensmittelkontakt, hohe Viskosität, Extrusion und Spritzguss | 96 % | 2300 MPa | 55 MPa | 3,30 % | 1,33 g/cm³ |
| Meras RX 2500 FG15 NC01 | PET-R GF15, Lebensmittelkontakt, Spritzguss | 78 % | 6000 MPa | 110 MPa | 3,30 % | 1,42 g/cm³ |
| Meras RX 2500 FG40 NC01 | PET-R GF40, Lebensmittelkontakt, Spritzguss | 53 % | 15000 MPa | 160 MPa | 2,20 % | 1,66 g/cm³ |
| Meras HRX 2500 SG30 BK01 | PET-R GF30, Spritzguss | 59 % | 10000 MPa | 140 MPa | 2,50 % | 1,50 g/cm³ |
| Meras FRX 2500 SG22 BK01 | PET-R FR GF22, V-0, halogenfrei, Spritzguss | 53 % | 9000 MPa | 90 MPa | 2,00 % | 1,42 g/cm³ |
Produktion in Europa für Europa
Sipchem InnoVent verantwortet sämtliche firmeneigenen Rezepturen, das geistige Eigentum sowie die Produktzertifizierungen für Meras. Die Produktion erfolgt in Italien unter Lizenz gemeinsam mit einem langjährigen Partner. Damit werden eine regionale Beschaffung und eine Fertigung in Kundennähe sichergestellt.
Der technische Support stellt den Kunden umfassende Unterlagen zur Verfügung und begleitet sie bei der Verarbeitung. Dazu gehören Technical Data Sheets (TDS), Safety Data Sheets (SDS) sowie verschiedene Nachweise und Zertifizierungen, beispielsweise Erklärungen zum Lebensmittelkontakt, Life-Cycle-Assessment-Berichte (LCA) und spezielle Prüfungen zu Migration, Laserbeschriftbarkeit, Geruch und Alterung im Umluftofen. Darüber hinaus erhalten Kunden Empfehlungen für die Verarbeitung, darunter Hinweise zu Trocknung, Schwindung und Fliessweglänge sowie Best Practices, Unterstützung bei der Problemlösung und Verarbeitungsstudien.
Muster der Meras-Compounds sind ab sofort verfügbar, ebenso können Bestellungen aufgegeben werden.
Fakuma, Halle ÜO, Stand 16-6
COSSA Polimeri S.r.l., Halle B4, Stand B4-4503
Polynova, Halle B2, Stand B2-2302
Sipchem InnoVent SA
EPFL Innovation Park, Building F
1015 Lausanne
Tel. +41 79 602 15 86
info@sipcheminnovent.com
www.sipcheminnovent.com
Ihr Ansprechpartner:
Guillaume Doy
Business Development Manager
gd@sipcheminnovent.com
Impressum
Ein Advertorial der Firma: Sipchem InnoVent
Informationen
https://www.sipcheminnovent.com/Veröffentlicht am: