IO-Link veröffentlicht maschinenlesbare Spezifikation für die JSON-Abbildung


Die IO-Link Community veröffentlicht «JSON Integration for IO-Link» Version 2 für die JSON-Abbildung. Die neue Version umfasst wichtige funktionale Erweiterungen wie die Unterstützung der IO-Link Wireless-Kommunikation sowie erweiterte MQTT-Funktionen. Erstmals wurde die Spezifikation vollständig mit OpenAPI und AsyncAPI beschrieben und ist damit durchgängig maschinenlesbar.



Textquelle und Bild: Profibus Nutzerorganisation


Die neue Spezifikation berücksichtigt explizit IO-Link Wireless. IO-Link-Daten können damit standardkonform auch über Wireless-Verbindungen abgebildet werden – etwa bei mobilen Anwendungen, rotierenden Maschinenteilen oder schwer zugänglichen Installationen –, ohne die einheitliche Datenstruktur zu verlieren.

Erweiterte MQTT-Funktionalität für IIoT

Ein weiterer Fokus liegt auf der Erweiterung der MQTT-Unterstützung. Die Spezifikation definiert nun detailliertere Topic-Strukturen für Prozessdaten, Parameter und Ereignisse. Dies ermöglicht eine effizientere, ereignisbasierte Kommunikation und eine nahtlose Anbindung an Cloud-Plattformen oder Edge-Systeme.

Maschinenlesbare Spezifikation durch OpenAPI und AsyncAPI

Die konsequente Nutzung von OpenAPI (für REST-basierte Schnittstellen) und AsyncAPI (für MQTT) ermöglicht erstmals eine formale, automatisch auswertbare Beschreibung der IO-Link-JSON-Abbildung. Die Spezifikation ist damit nicht nur für Menschen dokumentiert, sondern ermöglicht auch die automatisierte Software-Generierung für Entwicklungs- und Testsysteme.

Brücke zwischen Automatisierung und IT-Welt

Mit diesem Schritt setzt IO-Link einen neuen Meilenstein für die standardisierte, IT-nahe Nutzung von IO-Link-Daten und schafft optimale Voraussetzungen für Automatisierung, IIoT und Cloud-basierte Anwendungen. Mit der Kombination aus JSON-Abbildung, OpenAPI, AsyncAPI, Wireless-Optionen und erweitertem MQTT stärkt IO-Link gezielt die IT/OT-Konvergenz. Anwender erhalten einen durchgängigen, standardisierten Zugang zu Felddaten – von der Sensor-/Aktor-Ebene bis hin zu datengetriebenen IT-Anwendungen.

Die neue Spezifikation steht auf der IO-Link-Webseite zum kostenlosen Download zur Verfügung.

 



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