Technische Rundschau mit polyscope' Schweizer Fachmagazin für Industrie-Technologien

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So wird die neue Messe PreXcon in St. Gallen


An der PreXcon hängen Fachkongress und Ausstellung zusammen: Im Anschluss an eine Session führt eine Guided Tour zu den thematisch passenden Ausstellenden. Nach den drei Tagen bleiben sämtliche Sessions auf einer digitalen Plattform verfügbar.



Textquelle: Medienmitteilung der Olma Messen, redaktionell bearbeitet


Die PreXcon öffnet am 3. November zum ersten Mal und dauert drei Tage. Aufgebaut haben das Format die Olma Messen St. Gallen zusammen mit Partnern aus Forschung und Industrie. Es richtet sich an Fachleute der High-Tech-Industrie, also an Leute, die Produkte und Verfahren entwickeln, lange bevor etwas in Serie geht.

Genau dort setzt die Messe an, am Anfang der Wertschöpfungskette. Dazu koppelt sie drei Dinge: einen Fachkongress, eine Ausstellung und das Netzwerken dazwischen. Zwölf Sessions und Fach-Pitches greifen Fragen auf, die in der Branche gerade anstehen. Thematisch reicht das Programm von Präzisionsfertigung und Messtechnik über Optik, Photonik und Elektronik bis zu Produktionsmanagement, künstlicher Intelligenz, additiver Fertigung sowie Innovation und Wachstum.

Katrin Meyerhans, Leiterin Produkte bei den Olma Messen St. Gallen, begründet das Format mit dem Tempo in der Branche: «Der Innovations- und Transformationsdruck in der High-Tech-Industrie ist hoch.» Umso wichtiger seien Plattformen, die die Beteiligten zusammenbringen und Wissen mit konkreten Anwendungen verbinden. Die preXcon ist im Rahmen der Wachstumsstrategie der Olma Messen entstanden und erweitert deren Fachmesseportfolio. Austragungsort ist die St. Galler Kantonalbank Halle.

Die preXcon auf einen Blick

  • Messe für Präzisionstechnik, Untertitel «The Precision Technology Convention»
  • 3. bis 5. November 2026, Olma Messen St. Gallen, St. Galler Kantonalbank Halle
  • Content Hub: der Fachkongress mit zwölf Sessions und Fach-Pitches
  • Marktplatz: die Fachausstellung mit 116 Ausstellenden (Stand 21. Oktober 2026)
  • High Tech Innovation Hub: die digitale Plattform für Wissenstransfer und Vernetzung
  • Ablauf einer Session: Wissensteil im Content Hub, Guided Tour über den Marktplatz, Netzwerk-Apéro in der Netzwerkzone, danach auf Abruf im High Tech Innovation Hub
  • Fachbesuchende aus der Branche erhalten laut Veranstalterin mit dem Promocode «preXcon26» freien Eintritt

Jede Session nimmt sich ein Technologiefeld vor

In den zwölf Sessions stehen konkrete Herausforderungen der Industrie im Zentrum. «Precision Manufacturing» behandelt unter anderem Simulationen, industrielle Computertomografie, also das Durchleuchten von Bauteilen ohne Schnitt, und KI-gestützte Assistenzsysteme für die Fertigung. «Additive Manufacturing» rechnet an Fallbeispielen durch, wann die additive Fertigung wirtschaftliche Vorteile bringt und wann ein konventionelles Verfahren die bessere Wahl bleibt. «New Space Economy» fragt, welche Chancen die Raumfahrt der Ostschweiz als Präzisions- und Zulieferstandort eröffnet.

Die Referentinnen und Referenten kommen aus Forschung, Industrie und Politik. Bei «New Space Economy» wirken unter anderem Regierungsrat Beat Tinner mit, Thomas Paul von Huber+Suhner, Alexander Stauch von Meteomatics und Hanspeter Keel, der Space@OST leitet. In der Session zur additiven Fertigung sind unter anderem Fachleute der ETH Zürich, von Sky-Frame, Leister Technologies, Bobst und Stäubli vertreten.

Die Hochschulen liefern die Inhalte des Kongresses

Das Programm des Content Hubs, so heisst der Fachkongress der PreXcon, entsteht zusammen mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Branchenpartnern.

«In den Sessions werden Erkenntnisse aus Forschung und Wirtschaft interaktiv zusammengeführt und zu neuen Lösungsansätzen weiterentwickelt.»

Knut Siercks, Director School of Engineering, OST – Ostschweizer Fachhochschule

Guided Tours führen von der Session zum Stand

Marktplatz heisst die Fachausstellung der PreXcon. 116 Ausstellende zeigen dort Technologien und Produkte für die High-Tech-Industrie, darunter Polymeca, part of Leica Geosystems, Mettler-Toledo (Schweiz) und Berhalter. Im Anschluss an ausgewählte Sessions führen Guided Tours zu Ausstellenden, die zum eben gehörten Thema etwas zu zeigen haben. Wer im Kongress eine Frage mitgenommen hat, kann sie damit direkt am Stand stellen.

Die Sessions bleiben nach der Messe verfügbar

Mit dem Abbau der Stände sind die Inhalte nicht weg. Sämtliche Sessions aus dem Content Hub erscheinen auf dem «High Tech Innovation Hub», einer neuen digitalen Plattform, und stehen dort auch nach den drei Veranstaltungstagen zur Verfügung.

Finanziert werden der Content Hub und der High Tech Innovation Hub nicht allein von der Messegesellschaft. Beide werden im Rahmen der Neuen Regionalpolitik von mehreren Ostschweizer Kantonen und vom Bund unterstützt, der Kanton St. Gallen begleitet das Projekt als Leitkanton. Das erklärte Ziel dahinter: Der Technologietransfer in der High-Tech-Industrie soll stärker werden, und die Ostschweiz soll ihre Kompetenzen über die Region hinaus sichtbar machen.

Das OTS feiert sein 25. Jubiläum an der PreXcon

Am Donnerstag, 5. November, kommt eine Veranstaltung dazu, die älter ist als die Messe, in der sie stattfindet. Das Ostschweizer Technologiesymposium OTS begeht sein 25. Jubiläum und ist dafür als eigener Sonderbereich in das Programm der PreXcon integriert. Das Leitthema lautet «Produktion neu denken. Schnell. Smart. Nachhaltig.», im Zentrum stehen aktuelle Fragen der industriellen Produktion. Wer ein gültiges PreXcon-Ticket hat, hat Zutritt.

Artikel lesen: Warum die Sessions fix sind

Zwölf Sessions, aber nur zwei pro Tag, und gewählt wird schon beim Ticketkauf: Die neue Messe für Präzisionstechnik verlangt von ihren Besuchern früh eine Entscheidung. Die Veranstalterin begründet das Konzept und sagt, warum sie die Premiere an keiner einzelnen Zahl messen will.

Zum Interview mit Katrin Meyerhans


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Textquelle: Medienmitteilung der Olma Messen, redaktionell bearbeitet

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https://prexcon.ch
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Veröffentlicht am: 23.10.2026

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