Harting erweitert Werk in Biel
Seit 1984 fertigt Harting in Biel, jetzt hat die Technologiegruppe die erweiterte Produktion eingeweiht. Als Gründe für die Investition nennt das Unternehmen qualifizierte Fachkräfte in der Region und den Ruf der Schweiz für Qualität und Präzision
Textquelle: Harting Technologiegruppe
Die Harting Technologiegruppe hat ihre erweiterten Produktionsstätten in Biel/Schweiz eingeweiht. Gemeinsam mit Mitarbeitenden, Kunden, Geschäftspartnern sowie Gästen aus Politik und Wirtschaft feierte das Unternehmen den Neubau und die Menschen, die den Standort über Jahrzehnte geprägt und zu einem wichtigen Bestandteil des internationalen Produktionsnetzwerks gemacht haben.
Auf einen Blick
- Standort Biel seit 1984, zweite europäische Tochtergesellschaft der Harting Technologiegruppe
- Neubau mit 4180 Quadratmetern Grundfläche, eingeweiht am 24. September 2026
- Energie-Plus-Gebäude: erzeugt mehr Energie, als sein Betrieb braucht
- Wärme und Strom über Photovoltaik, Pelletheizung und Produktionsabwärme
Die Harting Elektronik Bauelemente AG wurde 1984 in Biel als zweite europäische Tochtergesellschaft der Technologiegruppe gegründet. Seitdem hat sich der Standort zu einem wichtigen Teil der internationalen Fertigungsstruktur von Harting entwickelt. Das neue Gebäude hat eine Grundfläche von 4180 Quadratmetern. «Mit dieser Werkserweiterung investieren wir nicht nur in zusätzliche Produktionskapazitäten», sagt CEO Philip Harting.
«Wir investieren vor allem in die langfristige Zukunft des Standorts Biel und in die Menschen, die diesen Standort seit vielen Jahren prägen.»
Philip Harting, CEO, Harting Technologiegruppe
Dass Harting weiter in Biel investiert, hat gute Gründe: Die Schweiz verbindet industrielle Tradition mit hoher Innovationskraft und steht weltweit für Qualität und Präzision. Zugleich bietet die Region Biel hervorragende Rahmenbedingungen und qualifizierte Fachkräfte, die den Standort seit Jahrzehnten erfolgreich machen.

Blick auf das Harting-Werk in Biel: Der Schweizer Standort wächst mit der neuen Werkserweiterung weiter. (Bild: Harting)
Photovoltaik und Abwärme versorgen den Neubau
Der Neubau wurde als Energie-Plus-Gebäude errichtet. Eine Photovoltaikanlage deckt den Strombedarf, die Wärmeversorgung erfolgt unter anderem über eine Pelletheizung und die Nutzung von Produktionsabwärme. Dadurch produziert das Gebäude mehr Energie, als für seinen Betrieb erforderlich ist. «Gebäude sollten nicht nur die Anforderungen von heute erfüllen, sondern auch den Herausforderungen von morgen gerecht werden. Mit dem neuen Gebäude schaffen wir die Voraussetzungen für eine energieeffiziente und ressourcenschonende Produktion», so Philip Harting.
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