Die Grindinghub in Stuttgart ist ein internationaler Treffpunkt für Schleiftechnologie und Superfinishing und zeigt die gesamte Wertschöpfungskette rund ums Schleifen. Auf dieser Seite finden Sie Technikreports, Produktneuheiten, Interviews und Marktanalysen ebenso wie Messevorschauen und Nachberichte. So bleibt die Landingpage sowohl vor als auch nach der Veranstaltung die zentrale Anlaufstelle für alle, die sich professionell mit Schleifprozessen beschäftigen.


Datum: 05. bis 08. Mai 2026
Ort: Messe Stuttgart, Messepiazza 1, 70629 Stuttgart | Eingang West
Veranstalter: VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) in Kooperation mit Messe Stuttgart und Swissmem
Turnus: zweijährlich


 

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Für wen ist die Grindinghub interessant?

Die Messe richtet sich an Fachleute, die Schleifprozesse in der Produktion verantworten oder darüber entscheiden: Produktionsleiterinnen, Prozessingenieure, Qualitätsspezialistinnen, Werkzeug- und Anlagenplaner sowie strategische Einkäufer. Besonders relevant ist sie für Branchen mit hohen Anforderungen an Präzision und Oberflächenqualität, etwa Automobilbau, Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Werkzeug- und Formenbau oder allgemeiner Maschinenbau.

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Welche Themen stehen auf der Grindinghub im Mittelpunkt?

Im Fokus stehen Schleifmaschinen und Werkzeugschleifmaschinen, Schleifmittel und Abrichttechnologie, Spann- und Peripheriesysteme, Kühl- und Filtertechnik, Mess- und Prüftechnik sowie Software und digitale Services. Daneben gewinnen Themen wie Automatisierung, Industrie 4.0, Prozessüberwachung, Energieeffizienz und nachhaltige Fertigung zunehmend an Bedeutung.

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Was unterscheidet die Grindinghub von anderen Werkzeugmaschinenmessen?

Die Grindinghub konzentriert sich klar auf Schleiftechnologie und Superfinishing, statt Schleifen nur als einen Unterbereich von Werkzeugmaschinen zu behandeln. Besuchende finden hier eine besonders hohe Dichte an Anbietern aus der Schleifwelt und können Lösungen entlang der gesamten Prozesskette vergleichen – von der Maschine über das Werkzeug bis zur Mess- und Prüftechnik.

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Welche Rolle spielt Schleiftechnik in der Industrie?

Schleifen ist ein Schlüsselverfahren für Bauteile mit engen Toleranzen und hohen Anforderungen an Form und Oberfläche. Es kommt überall dort zum Einsatz, wo Fräsen oder Drehen an Grenzen stossen: etwa bei gehärteten Komponenten, Präzisionswellen, Zahnrädern, Implantaten oder Turbinenbauteilen. In vielen Branchen entscheidet die Qualität der Schleifprozesse direkt über Produktleistung, Lebensdauer und Geräuschverhalten.

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Wie entwickelt sich der Markt für Schleifmaschinen und Schleifmittel?

Marktstudien zeichnen ein Bild soliden Wachstums im mittleren einstelligen Prozentbereich. Getrieben wird dieses Wachstum unter anderem durch steigende Präzisionsanforderungen, den Ausbau von E-Mobilität und neue Anwendungen in der Medizintechnik. Parallel dazu wachsen die Märkte für Schleifmittel und Schleifzubehör, da moderne Prozesse zunehmend spezialisierte Werkzeuge, Abrichter und Peripherie benötigen.

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Welche technologischen Trends prägen die Schleiftechnik aktuell?

Zentrale Trends sind vernetzte Schleifprozesse mit Sensorik und Datenanalyse, um Prozesszustände in Echtzeit zu überwachen und Qualität sowie Verfügbarkeit zu steigern. Dazu kommen Automatisierung und Robotik für Beschickung, Handling und In-Prozess-Messen, digitale Zwillinge und Simulation, energieeffiziente Schleifstrategien sowie Retrofit-Konzepte, mit denen bestehende Maschinen auf den Stand moderner Industrie-4.0-Anwendungen gebracht werden.

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Welche technologischen Trends prägen die Schleiftechnik aktuell? (Kopie)

Zentrale Trends sind vernetzte Schleifprozesse mit Sensorik und Datenanalyse, um Prozesszustände in Echtzeit zu überwachen und Qualität sowie Verfügbarkeit zu steigern. Dazu kommen Automatisierung und Robotik für Beschickung, Handling und In-Prozess-Messen, digitale Zwillinge und Simulation, energieeffiziente Schleifstrategien sowie Retrofit-Konzepte, mit denen bestehende Maschinen auf den Stand moderner Industrie-4.0-Anwendungen gebracht werden.

Artikel und Berichte zur Grindinghub 2026 und rund um die Schleiftechnik

DMG Mori zeigt Prozesskette für ultraharte Werkzeuge aus PKD und CBN

DMG Mori zeigt auf der GrindingHub 2026 eine integrierte Fertigungslösung für Werkzeuge aus ultraharten Schneidstoffen – von additiver Herstellung über Laserbearbeitung bis zur Schleiftechnologie.

Agathons Nova Laser - eine Story in 6 Teilen

Die neue Agathon Nova markiert einen bedeutenden technologischen Fortschritt in der Laserbearbeitung und dürfte Massstäbe setzen für Präzision und Leistung.

Filtration in der Schleiftechnik: Knoll zeigt modulare Lösungen

Feinste Partikel, hohe Anforderungen: Knoll zeigt auf der GrindingHub 2026 modulare Filtersysteme für präzise Schleifprozesse – von HydroPur bis MicroPur.

Mit einer Tschudin Cube 350 die Zykluszeit halbiert

Müller Präzision optimiert seine Schleiffertigung mit der Cube 350 von Tschudin. Die kompakte Maschine reduziert Bearbeitungsschritte, steigert die Prozessstabilität und senkt die Stückzeiten deutlich. Nach dem Einsatz der ersten Anlage folgt nun bereits die zweite.

SiC-Wafer schleifen: Tempo für die Chipfertigung

Siliziumkarbid ist so hart, dass erfahrene Schleifer davor zurückschrecken. Auf der Grindinghub 2026 zeigen Schweizer Unternehmen, wie die Bearbeitungszeit von SiC-Ingots von 24 auf drei Stunden sinkt und Oberflächen Qualitäten im Ångström-Bereich erreichen.

Kellenberger K8: Die Kunst des Weglassens

Kellenberger will Betriebe erreichen, die bisher keine Schweizer Schleifmaschine kaufen konnten. Die K8 ist das Werkzeug dafür: reduziert in den Optionen, aber nicht in der Genauigkeit.

Ghiringhelli zeigt M100 auf der Grindinghub

Spitzenlose Rundschleifmaschine für flexible Fertigung: Die Ghiringhelli M100 verbindet hohe Präzision, kurze Rüstzeiten und kollaborative Automation in einem kompakten System für anspruchsvolle Industrieanwendungen.

Vorschau: Grindinghub vom 5. bis 8. Mai 2026 in Stuttgart

Auf der Grindinghub 2026 zeigt die Branche, wie geschlossene Regelkreise, KI und Sensorik den Schleifprozess verändern.

Kombinierte Schleifverfahren für mehr Prozesseffizienz

Die Grindinghub 2026 beleuchtet vom 05. bis zum 08. Mai in Stuttgart, wie Anwender mit topmodernen Prozessen höhere Materialabtragsraten, geringere Nebenzeiten und maximale Preisstabilität erreichen.

Maschinenbett aus Granitan für High-End-Schleifen

Seit einem halben Jahrhundert bilden Maschinenbetten aus Granitan das Fundament für die zuverlässige Studer-Präzision im Rundschleifen.

Fritz Studer holt weitere Marktanteile

Journalisten aus der ganzen Welt, zwei Alphörner und ein CEO, der optimistisch in die Zukunft blickt. In Steffisburg zeigt Fritz Studer, wie Schweizer Präzisionsmaschinenbau globale Krisen meistern können.

Mehr Schleif-Effizienz mit Cloud und OPC UA

Beim Schleifen entscheidet nicht nur die Mechanik über Gutteil oder Ausschuss, sondern zunehmend die präzise gesteuerte Chemie in der auch die Cloud und OPC UA eine Rolle spielen.

Evermore setzt auf Schleiftechnologie von Studer

Der chinesische Präzisionsteile-Hersteller Evermore optimiert seine Fertigung mit Rundschleifmaschinen von Studer – und stärkt so seine Wettbewerbsfähigkeit in dynamischen Zukunftsmärkten wie Medizintechnik, Automotive und Elektronik.

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